HUMBOLDT-TAG

»Alles, was ich unternehme, führe ich mit Begeisterung aus.«
                                           (Alexander von Humboldt)

Büste Alexander von HumboldtProgramm

1.-5. Stunde

Schulgebäude & Schulhof

– »Wir sind doch alle Humboldt« – Ausstellung der Fachschaft Kunst (Frau Mathesdorf, Herr Mathesdorf, Frau Mücke)
– »Alles was ich unternehme, führe ich mit Begeisterung aus.« – Performance Kunst Q2 (Frau Mücke)
– Texte und Plakate zu Alexander von Humboldt aus dem Deutschunterricht (Frau Schreiber, Herr Christensen, Herr Liess), aus dem Französischunterricht (Frau Schilke, Frau Reimers) und aus dem Spanischunterricht (Frau Sträter-Feldmann)
– »Humboldt-Pinguine« (Herr Henner)

Pausenhalle

Entdeckungs-Stationen
– »Recyclebar oder nicht?« – Chemie 9a (Frau Reuber)
– »Operation: Neue Welt« – Chemie 9a (Frau Reuber)
– »Armedangels« – Chemie 9a (Frau Reuber)
– »Humboldt und das Erdmagnetfeld« – Physik (Herr Jürgens)
– »Analyse der lateinischen Pflanzennamen aus dem Werk von Alexander von Humboldt« – Latein 9c & 9d (Herr Wehlen)

Stände
– »Humboldt-Beutel« – Stofftaschen mit Humboldtmotiven – zu 4 Euro (Frau Mücke)
– »Humboldt-Kalender« – Kalender mit Humboldt-Bildern des Projektkurses Kunst 2018/19 – zu 5 Euro (Frau Mathesdorf)
– »Schülerzeitung: Eigentlich« – mit einem thematischen Schwerpunkt zu Alexander von Humboldt (Frau Strichau-Plüg)
– »Holsteinischer Courier« – Ausdrucke der im Holsteinischen Courier zu Humboldt erscheinenden Sonderseite, außerdem stellt die Zeitung 250 Gratisausgaben zur Verfügung! (Humboldt-Zeitungsprojekt von Schülerinnen und Schülern der AHS: betreut durch die freie Journalistin Nicole Ehlert und den Redakteur Christian Lipovsek)

Forum

– »Filmvorführung I: Anderswo. Allein in Afrika«/ 1.-3. Stunde für den 10. und 11. Jahrgang (Herr Redecker, Herr Sawierucha)
– »Humboldt-Performance« – Darstellendes Spiel Q1/ 4. & 5. Stunde (Frau Greve)
 

Sporthalle

– »Alexander von Humboldt und der Schatten des Urwaldes – Eine fiktive Abenteuergeschichte auf den Spuren von AvH« (SV und Frau Schreiber, Herr Rottsahl, Herr Wehlen)

 Räume im Schulgebäude

– »Schon gewusst?! – Humboldtfilm mit Quiz« – Geschichte Q1 (Frau Rades) R. 104
– »Müll & Nachhaltigkeit« – Chemie 9a (Frau Reuber) R. 112
– »Humboldt-Kahoot« – Chemie 9a (Frau Reuber) R. 113
– »Der Müllkontinent« – Chemie 9a (Frau Reuber) R. 115
– »Humboldt-Film« (Frau Mücke und das Filmteam: Lea Hinz, Julia Nöthel, Silas Hellstern und Nils Radestock sowie die Akteure aus dem Kollegium der AHS) R. 101
– »Stop-Motion-Filme zu Humboldt« (Frau Mathesdorf) KuBoard
– »Humboldt et Napoléon« – Französischprofil E (Frau Mücke) R. 106
– »Filmvorführung II: Anderswo. Allein in Afrika«/ 1.-3. Stunde für den 11. Jahrgang (Frau Breusing, Herr Pahl) R. 210/211

Projektunterricht

– »Handlettering: Humboldt« (Frau Strichau-Plüg) R. 109
– »Kreatives Schreiben: Humboldt« (Herr Liess) R. 102
– »Fachtag: Humboldt-Bilder« – Kunst 8e (Frau Mücke) Ku

Zeiteinteilung – Besuch der Ausstellung und der Aktivitäten des Humboldt-Tages
1. Stunde: Klassen 6d, 6e, 6f, 7a, 7b, 7c, 7d
2. Stunde: Klassen 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 6a, 6b, 6c
3. Stunde: 12. Jahrgang
4. Stunde: Klassen 8a, 8b, 8c, 8d
5. Stunde: Klassen 9a, 9b, 9c, 9d, 9e

1. -3. Stunde: Filmvorführung für den 10. und 11. Jahrgang
Im Forum: Klassen 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f, 11a, 11b, 11c
In Raum 210/211: Klassen 11d, 11e, 11f


6. Stunde 

Großes Humboldt-Picknick für alle
auf dem Schulhof und dem Sportplatz oder bei schlechtem Wetter in den Klassenräumen

Zum Humboldt-Tag

Der 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt (1769-1859) am 14. September naht. Anlässlich dieses Ereignisses wird es an der AHS am Freitag, dem 13.09., einen Humboldt-Tag mit einer Reihe von Programmpunkten zu Ehren des Namensgebers unseres Gymnasiums geben.

Die verschiedenen Aktivitäten und Ereignisse des Humboldt-Tages thematisieren auf kreative Art und Weise Alexander von Humboldts Leben und sein Werk. Sie wollen deutlich machen, was den Menschen und Naturforscher ausmachte. Der Humboldt-Tag, an dem Alexander von Humboldt die Schule in Bewegung bringen und zum Schluss bei einem großen gemeinsamen Picknick zusammentreffen lassen wird, steht unter Humboldts Lebensmotto:

             »Alles, was ich unternehme, führe ich mit Begeisterung aus.«

Es ist diese Beziehung zur Welt, die Humboldt charakterisiert und die ihn zu einem Vorbild macht, welches das Denken und Handeln an der Alexander-von-Humboldt-Schule inspiriert.
Humboldt, der sich die Zeit nahm, sich den schwierigsten Herausforderungen zu stellen und dabei immer wieder Hindernisse, aber auch persönliche Grenzen überwand, beeindruckt durch seinen Mut, seine Risikobereitschaft und seine Tatkraft.
Der größte Antrieb des Wissenschaftlers war sicherlich sein Drang, alle Erscheinungen miteinander in Verbindung zu setzen. Er war ein von Neugier Getriebener, der auf seinen Reisen nach Südamerika oder Sibirien Pflanzen und Tiere sammelte, die Wärme, die Elastizität, den magnetischen und elektrischen Gehalt der Atmosphäre untersuchte, geographische Längen und Breiten bestimmte und Berge vermaß. Dies alles war aber nicht der Zweck seiner Reisen, denn der eigentliche und einzige Zweck für Humboldt bestand darin, das Zusammen- und Ineinander-Weben aller Naturkräfte zu untersuchen. Er wollte die Natur nicht nur rational erforschen, sondern auch fühlen und somit als lebendiges Ganzes wahrnehmen. In einer Zeit der permanenten, aber oft bloß virtuellen Verfügbarkeit von Erfahrungen über das Internet scheint Humboldts Bereitschaft hinauszugehen, um sich selbst ein Bild von den Dingen zu machen, von besonderem Wert zu sein. Diesem Interesse an der Welt gilt es nachzueifern.
Heute wird Humboldt gern als Vorreiter der Umweltbewegung und als Leitfigur für eine kritische Haltung gegenüber den modernen Formen der Sklaverei angesehen. Doch selbst wenn Humboldt bereits zu seiner Zeit vor den Auswirkungen der Naturzerstörung durch den Menschen warnte und sich für eine Gleichbehandlung aller aussprach, sollte er nicht zum Ökopionier oder Menschenrechtler verklärt werden. Der Kosmopolit war zwar ein Anhänger der Ideale der Französischen Revolution und unterstützte die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung, dennoch kämpfte er nicht gegen die Sklaverei. Allenfalls kritisierte er die Überheblichkeit der westlichen Eroberer gegenüber den Unterworfenen in den Kolonien moderat. Kritisieren konnte er diese auch nicht, denn in gewissem Maße profitierte er selbst vom kolonialen Unterdrückungssystem. Nachdem Humboldts gesamtes Privatvermögen in seine Reisen geflossen war, benötigte er Geld für die Veröffentlichung seiner Werke. Deshalb wurde er Kammerherr und stand ab 1805 in unmittelbarer Abhängigkeit vom preußischen Hof. Dem vom Amazonas-Regenwald beseelten Forscher schien die Idee der Nachhaltigkeit nicht fern zu sein. Trotzdem glaubte Humboldt an den Fortschritt und daran, dass der freie Verkehr von Waren den geistigen Austausch fördere. Er zweifelte nicht daran, dass der Mensch das Recht habe, in die Natur einzugreifen. Im Falle des von ihm nach Europa gebrachten Düngemittels Guano (aus Exkrementen von Vögeln) hatte dies jedoch weitreichende negative Auswirkungen auf die Gebiete, wo das Düngemittel abgebaut wurde. Humboldt erscheint folglich weniger als ein Revolutionär, als ein Visionär, in dessen Fehlbar- und damit Menschlichkeit wir uns spiegeln. Seine erkennbare Schwäche mahnt uns. Ganz wie Humboldt, der sagte: »Ich habe mich nie geschämt, zu fragen, auch nicht in den einfachsten Dingen!«, müssen wir uns selbst immer wieder hinterfragen. Eben auch die Antworten, die uns auf unsere Fragen als offenbare Gewissheiten erscheinen, müssen hinterfragt werden. Es geht darum, die Fragen, die wir uns stellen sollten, zu erkennen! Hieran kann uns Humboldts Büste, die uns täglich im Foyer der Alexander-von-Humboldt-Schule begrüßt, erinnern. Am Humboldt-Tag soll die Bedeutung dieser Büste vermittelt und ganz im Sinne von Humboldt, dem alles daran lag, seine Ideen zu teilen, verbreitet werden. Das große Humboldt-Picknick am Ende des Humboldt-Tages steht sinnbildhaft für Humboldts nach wie vor modernen Gedanken des vernetzten Denkens und des gemeinschaftlichen Forschens: An der Alexander-von-Humboldt-Schule ankommen, um gemeinsam aufzubrechen und etwas zu erreichen.

(Jana Mücke/ Koordinatorin des Humboldt-Jahres an der AHS)

 

 

Die Plakate zum Humboldt-Tag

Humboldttag Plakat

Eric Ollanescu 11a,
Jessie Findeisen-MacKenzie 11c, Tom Nöthel 11f

Humboldttag Plakat

Ya Lin Yi 10a

Humboldttag Plakat

Nils Glüsing 11d

Humboldttag Plakat

Lisa Ayszoll 10a

Humboldttag Plakat

Lara Zänker 10e

Humboldttag Plakat

Lotte Krull 10b